Auf Umwegen nach Brandenburg an der Havel

Der lange geplante Ausflug der Gemeinde Stendal für das Jahr 2013 fiel trotz der Hochwasserkatastrophe nicht aus. Er musste aber auf Umwegen über die Autobahn A2 bei Magdeburg erfolgen.

Zu Beginn der Reise am Sonntag, den 23. Juni 2013 um 6:30 Uhr war die B107 bei der Ortsdurchfahrt in Fischbeck an der Elbe noch gesperrt, so dass der kürzere Weg über Genthin nicht möglich war. Das tat der Freude bei den teilnehmenden Glaubensgeschwistern keinen Abbruch. Mit guter Stimmung begaben sich Alt und Jung im nahezu voll besetzten Bus auf die Reise. Nach einem Zwischenhalt an einer Raststätte war das Ziel, die 2010/11 neu erbaute Kirche in Brandenburg, gegen 9:00 Uhr erreicht. Hier wurden alle vom Gemeindevorsteher, dem Hirten Golz und so manchem Brandenburger Gemeindemitglied begrüßt und herzlich willkommen geheißen.

Die Stendaler mischten sich vor Beginn des Gottesdienstes im Gemeindesaal, dessen Grundriss dem urchristlichen Symbol eines Fisches entlehnt ist, unter die Brandenburger. So entstand schon dadurch ein schönes Bild der Gemeinschaft.

Der gemeinsam erlebte Gottesdienst stand unter der Botschaft: Wer zum Herrn kommt, wird angenommen und erfährt Hilfe.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde Stendal im öffentlichen „Café in der Kirche“, welches im Kirchengebäude integriert ist. Hier wurden sie mit Essen und Getränken bewirtet. Die Mittagszeit wurde zu manchem Gespräch, Spaß und Freude genutzt und verging dadurch sehr schnell. Zu 14:00 Uhr begab man sich zur Anlegestelle des Schiffes „Pergasus“, um sich hier mit einem Teil der Brandenburger Geschwister zu treffen und gemeinsam eine ausgiebige Fahrt auf den Wassern der Havel und der Havelseen zu unternehmen. Auch hier herrschte eine freudige Stimmung.

Um 16:30 Uhr war die Schifffahrt beendet und man verabschiedete sich von den Brandenburgern, mit denen man entweder alte Bekanntschaften belebte oder neue schloss.

Die Rückfahrt erfolgte wieder über die Autobahn, obwohl die Nachricht eingegangen war, dass die Ortsdurchfahrt in Fischbeck wieder frei sei. Da dies aber nicht bestätigt werden konnte, schlug der Busfahrer vor, doch auf Nummer Sicher zu gehen.

Da auch das Wetter mitspielte und sehr angenehm war, wurde dieser Tag für alle Beteiligten ein rundum schöner.

H.S. Foto: J.R.