Gemeindeausflug 2011

Am letzten Sonntag im Mai unternahm die Gemeinde Stendal einen Ausflug nach Berlin.

Am frühen Sonntagmorgen (6:20 Uhr) ging es los. Mit einem großen und einem kleinen Bus fuhren unsere Stendaler Geschwister zur Gemeinde Berlin-Humboldthain. Dort wurden sie von den Berliner Geschwistern schon freudig erwartet und herzlich begrüßt.

Gemeinsam konnte nun ein Bezirkskindergottesdienst miterlebt werden, der durch den verantwortlichen Bezirksältesten geleitet wurde. Schon vor dem Gottesdienst setzten die Kinder einen ganz besonderen Akzent. Der Altar war nur mit Grün geschmückt, dann kamen die Kinder nacheinander, ihrem Eintreffen gemäß, mit einer Blume nach vorn und steckten sie in die Schalen. Das zu beobachten war allein schon bewegend.

Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort Lukas 11,1. „Und es begab sich, dass er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.“

In sehr prägnanter und anschaulicher Weise vermittelte der Bezirksälteste den Kindern die besondere Bedeutung des Gebets. Unter anderem sagte er, dass Beten nicht sofort die Verhältnisse ändert. Zum Beispiel wird aus einer Fünf in der Klassenarbeit nach dem Beten auf keinen Fall auf einmal eine Eins. Ein Gebet verändert uns aber innerlich. Wir bekommen Kraft weiterzumachen, uns noch mehr anzustrengen, damit die Note das nächste Mal besser wird.

Nach dem Gottesdienst gab es noch manche Gespräche zwischen den Geschwistern beider Gemeinden. Natürlich fehlte es nicht an Köstlichkeiten in Form von Speisen und Getränken. Neben einer leckeren Suppe der Gastgeber und verschiedenen Salaten brachte die Gemeinde Stendal hierfür den kircheneigenen Grill mit; und so kam manche Bratwurst und und auch manches leckere Steak an den Mann oder die Frau.

Weiter ging es mit der schon bei der Anreise begonnenen Stadtbesichtigung. Zwei Reiseleiter aus dem Kreis der Stendaler Geschwister gaben dabei viele wissenswerte Hinweise und Erklärungen.

Zwischendurch wurde Kaffee getrunken und Kuchen gegessen.

Zum Schluss fand noch ein gemeinsames Abendbrotessen statt, je nach Wahl mit Bockwurst oder mitgebrachten Schnitten und verschiedenen Getränken.

H.S. / Foto: M.K.